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„Wage es, über Deine Grenzen zu gehen“ Über meine Grenzen bin ich beim Ostermarathon zwar noch nicht gegangen, trotzdem war dieser Workshop für mich von großer Bedeutung.
Gleich in der Nacht bin ich an mein wichtigstes Thema herangeführt worden, das ich von einer neuen Perspektive aus betrachten konnte: Mir wurde klar, dass ich seit meinem lebensgefährlichen Verkehrsunfall vor zwei Jahren nicht mehr lebte, sondern nur noch mit dem Überleben beschäftigt war. Dieses Thema wurde genau zur Blauen Stunde bearbeitet. Es war eine Aufstellung, bei der meine Atmung miteinbezogen wurde. Durch die Müdigkeit hatte ich das Gefühl, immer wieder in den Trancezustand zu fallen.
Schon wenige Stunden nach diesem Erlebnis bemerkte ich den ersten Erfolg: Als ich auf dem Nachhauseweg eine große Kreuzung überquerte, stand ich zum ersten Mal seit zwei Jahren nicht mehr unter Stress.
Auch jetzt - sechs Wochen nach dem Marathon - kann ich sagen, dass der Workshop mir Lebensqualität bzw. Lebensfreude geschenkt hat. Die Angst – mein bisheriger ständiger Begleiter- verliert an Bedeutung und ich sehe mich nicht mehr in einem Überlebenskampf.
Inzwischen bin ich über meine Grenzen gegangen und bin alleine durch ein Entwicklungsland gereist. Die ersten Schritte verliefen zwar nicht gerade geschmeidig, aber es fühlt sich so gut an, mitten im Leben zu stehen!
Für die Therapeuten Sakino und Yaron war dieser Marathon eine Premiere, was mir gar nicht aufgefallen wäre, wenn ich es nicht gewusst hätte. Ihre unterschiedlichen Ansätze, ihre Persönlichkeiten und ihr Zusammenspiel waren so stimmig, dass ich das Gefühl hatte, die beiden hätten ihr Leben lang nichts anderes getan als gemeinsam solche Gruppen geleitet. „Wage es über deine Grenzen zu gehen“ – der Titel hält, was er verspricht. Dieser Marathon war für mich eine wundervolle Reise, bei der ich eine Art Achterbahn der Gefühle durchlebte und mir schlussendlich selbst begegnet bin. Sakino und Yaron haben für uns Teilnehmer in einer sicheren Umgebung mehrere “Übungsstationen” über 5 Tage kreiert, bei denen wir uns ausprobieren konnten, es wagen konnten über unsere Grenzen zu gehen und neue Erfahrungen zu sammeln. Wir wurden ermutigt unsere Gefühle auszudrücken, uns Geheimnisse anzuvertrauen und uns gegenseitig zu vertrauen. Ich wurde ein kleiner Teil des Lebens der anderen und sie ein Teil meines Lebens, was mich sehr glücklich macht. Es waren zwar „nur“ 5 Tage, in denen ich diesen Menschen nahe gekommen bin, aber es fühlte sich an, als kannten wir uns schon viele Jahre. Wir haben zusammen gelacht, geweint, sind durch einen intensiven AUM-Prozess gegangen, haben uns gegenseitig beim Wachsen unterstützt und haben einander so gesehen wie wir sind. Mich werden diese Erinnerungen auf meinem weiteren Weg begleiten und mir Kraft geben um weiterzumachen.
Ich wurde ermutigt all meine Gefühle zuzulassen und mich nicht zu kontrollieren. Dadurch habe ich erst gelernt und verstanden, dass all meine Gefühle gleichwertig sind.
Durch die themenspezifischen Übungen bin ich allmählich in Kontakt mit mir selbst gekommen und habe erkannt, dass ich liebenswert und einzigartig bin - genauso wie ich bin. Ich wurde so liebevoll von Sakino, Yaron und den anderen Teilnehmern in meinem Prozess unterstützt, wurde in meinem Sein nicht kritisiert, sondern habe wundervolles Feedback bekommen. Ich wurde so akzeptiert wie ich bin und ich konnte anfangen mich selbst so zu sehen wie sie mich sehen, anfangen mich zu lieben, nicht für das, was ich leiste, sondern für das was ich bin – mich als ganze Person mit all meinen Schwächen und Stärken. Die kritisierenden Stimmen der Vergangenheit waren einen Moment verstummt und ich konnte den neuen, liebevollen Stimmen lauschen. Natürlich sind die kritisierenden Stimmen nicht gänzlich verschwunden, aber sie sind leiser geworden und ich kann die aufmunternden Stimmen immer deutlicher hören.
Ich habe verstanden, dass ich nicht gegen meine unliebsamen Eigenschaften ankämpfen muss, sondern lernen sollte, diese als einen Teil von mir zu akzeptieren.
Mir hat dieser Marathon sehr geholfen selbstsicherer zu werden und anzufangen ein erfülltes Leben zu führen. Ich fühle mich befreiter und weniger von Angst zerfressen was andere über mich denken.
Ich bin mir vieler Dinge in diesem 5-tägigen Marathon bewusst geworden, einiges konnte ich bereits verändern, anderes braucht noch etwas Zeit – aber ich bin auf meinem Weg.
Ohne die Liebe und Unterstützung von Sakino und Yaron wäre diese Entwicklung für mich nicht möglich gewesen und ich bin ihnen dafür sehr dankbar.
Nach dem Marathon fing der Marathon für mich erst richtig an, denn nun wartet die Realität auf mich. Es ist nicht einfach das Gelernte aus dieser sicheren Umgebung in die Realität, die sich nicht verändert hat, zu übertragen – es ist ein erneutes Wagnis, das ich bereits eingegangen bin und ich kann nur sagen: Es lohnt sich Risiken einzugehen.
Dieser Marathon war ein Anfang und hat mir gezeigt, in welche Richtung ich gehen kann, den Weg selbst muss ich nun allein gehen.
Ich habe den Schritt vom Überleben ins Leben gewagt. “Dare to go beyond your limits“ – the title keeps its promise. This marathon was an amazing journey for me, in which I went through a kind of roller coaster of emotions and finally met myself. Sakino and Yaron created in a save environment during 5 days some amazing “exercise courses” for us in which we could try things out, really dare to go beyond the limits and gain new experiences. We were encouraged to express our feelings, to entrust each other with secrets and to trust in each other. I became a small part of the life of the other people in the marathon and they became a part of my life which makes me very happy. Although we just spent 5 days together, it felt as if we knew each other for many years. Together we laughed, cried, went through a very intense AUM-process, supported each other to grow up and we saw each other just the way we are. I will take along all the wonderful memories on my way and they will give me the power to move on – I know for sure.
I was encouraged to express all my emotions and not to be in control. Thereby I learned and understood that all my emotions have the same value.
There were topic-related exercises which brought me slowly in contact with myself and I could recognize that I am lovable and unique – just the way I am.
Sakino, Yaron and the other participants of that marathon supported me a lot being in that process. They did not criticize me as a person but gave me wonderful feedback. I was accepted the way I am and I could really begin to look at me and see what they saw in me and I could start loving me, not for what I do and achieve but for what I am – as a whole person with all my weaknesses and strengths. The criticizing voices of the past became silent for some moments and I could hear these new fond voices. Of course the criticizing voices did not totally disappear but they soften so I can hear these encouraging voices more clearly.
I comprehended that there is no need to fight against my disagreeable traits but I should learn to accept these traits as being parts of me.
This marathon helped me a lot to gain more self-confidence and to start living a fulfilled life. I feel a lot more free and less obsessed by fear what other people might think of me.
While being in the marathon a lot of insights came up and I became more aware of certain things – some things I could already change while other things need some more time to change – but I am on my way
Without the love and support of Sakino and Yaron it would not be possible for me to have this development in such a short periode of time and I am really thankful.
After this marathon the real marathon started because I was confronted with the reality. It is not easy to transfer what I have learned in this safe environment into reality and everyday life – it is again a daring which I agreed to and I can only say: Taking risks pays off.
This marathon was a starting point and I was shown in which direction I shall go – the way itself I have to walk alone.
I really took the step from surviving into living. I was deeply touched and impressed by the way the marathon leaders took us through the process of self discovery and healing. It is amazing how deeply and softly, with big respect and love I was supported to go to my deepest fears and discover how unnecessary painful emotional and behavioral patterns are guiding my life and relationships. Step by step I moved out of them to a blissful state of being fully connected with my essence and again being able to meet others with joy, curiosity and love. All drama of hurt from my broken long-term relationship was over.
And the powerful mix of wisdom, great humor and love was exactly what was needed to help me to take steps forward and find new adult ways of living my life.
What is impressive, that the process continues, though the marathon is over. I love this way of learning through doing and leaving the group with new valuable skills!
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